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Cordoba in Andalusien

 

Cordoba ist mit ihren über 320.000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Andalusiens und gleichzeitig die Hauptstadt der gleichnamigen Provinz. Es gibt viele Gründe Cordoba zu besuchen, ein Grund wird ganz sicher die geschichtliche Bedeutung der Stadt sein. Die Altstadt von Cordoba wurde, genau wie die Moschee von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Aber auch die berühmten Innenhöfe der privaten Häuser in Cordoba, die im Mai ihre Pforten öffnen ziehen jedes Jahr tausende Besucher in ihren Bann.

Innenhöfe von Cordoba mit ihren Blumen im Mai

Der Monat Mai eignet sich generell sehr gut um eine Reise nach Andalusien zu unternehmen. Es ist bereits angenehm warm, aber noch nicht so heiss, dass man sich als normalsterblicher Mitteleuropäer gestresst von einem Schattenplatz zum nächsten quälen muss. Man muss noch nicht im Supermarkt einen eigentlich überflüssigen Zwischenstopp einlegen, nur um in den Genuss der Klimaanlage zu kommen. Der Mai ist einfach perfekt. Unabhängig von uns Menschen sind aber im Mai auch sehr viele Blumen in voller Blütenpracht zu erleben. Und genau das ist eine der Spezialitäten, für die Cordoba berühmt ist. Die Innenhöfe der Privathäuser, die sonst dem Besucher der Stadt natürlich verborgen bleiben, öffnen im Mai ihre Pforten. Denn bis zum 19. Mai läuft jedes Jahr der Wettbewerb um den schönsten Patio der Stadt. In dieser Zeit finden Feste, Weinproben und Volksfeste (25.Mai - 2. Juni) statt. Wer nicht in der fraglichen Zeit im Mai anreisen kann muss sich nicht mit einem Blick durch die Gittertore begnügen. Auch in der Blumengasse (Calleja de las Flores) sind die Häuserwände liebevoll geschmückt. Als empfehlenswert gilt außerdem der Palacio de Viana, der 13 wunderschöne Innenhöfe hat, die besichtigt werden können. Auch kann man sich dort die traditionellen Zimmer mit Gemälden aus dem 17.Jh ansehen. Der Palast ist Samstag nachmittags und Sonntag geschlossen.
Trotz aller Liebe zu Blumen und Volksfesten, der Hauptgrund für die meisten Besucher Cordobas wird die wunderschöne Altstadt mit ihrer Moschee bleiben. Diese Moschee zählt zu den größten architektonischen Meisterleistungen der Menschheit und ist eines der größten islamischen Gotteshäuser der Welt. Auch 800 Jahre nach dem Ende der islamischen Herrschaft kann man die Spuren an unzähligen Bauwerken dieser vergangenen Zeit nachvollziehen.

 



Die Geschichte Cordobas

Im Jahre 756 gründete der gerade aus Damaskus geflohene Prinz der Umayyaden Dynastie in Cordoba ein unabhängiges Emirat. Unter dieser Herrschaft entwickelten sich nahezu alle Bereiche des Lebens in einer atemberaubenden Geschwindigkeit und zählten innerhalb kurzer Zeit zu den fortschrittlichsten Gebieten. Über 200 Jahre lebten Mohammedaner, Christen und Juden friedlich nebeneinander und profitierten gleichermassen von der Entwicklung. Diese führte zu einer unvergleichbaren Lebensqualität und auch zu einem enormen Bevölkerungszuwachs. Cordoba entwickelte sich damals zu einer Millionenstadt.
Im Jahre 929 wurde durch Abd al-Rahman III. das westliche Kalifat ausgerufen. Er ließ die Palaststadt Madinat al-Zahra einige Kilometer außerhalb des damaligen Zentrums erbauen. Im Jahre 1010 wurde Córdoba von Berberstämmen belagerten, die auch die neue Kalifenstadt zerstörten. Der Bürgerkrieg dauerte 20 Jahre und das Kalifat zerfiel in mehrere kleine Königreiche (taifas).

Überreste der vergangenen Zeit
Aus dieser unglaublichen und einmaligen Entwicklung von Cordoba ist die monumentale Moschee mit einer Fläche von 22.750m2 erhalten geblieben. Wie es in vielen spanischen Städten üblich war, wurde auch diese Moschee auf den Überresten einer christlichen Kirche errichtet. Die Erbauung begann im Jahre 785 und wurde bis zum Jahr 1009 4 Mal erweitert. Säulen und Bögen dominieren das Gebäude in einer unvorstellbaren Zahl. Die Farben rot und weiss brennen sich in die Köpfe der Beuscher von heute, die in jedem Fall genügend Zeit für die Besichtigung einplanen sollten. Säulen und Bögen stellen die Unendlichkeit dar und wenn schon nicht für das Kalifat, so kann man es doch bisher für die Moschee als wahr betrachten.

Auch Cordoba wurde von den Christen zurückerobert. Im Gegensatz zu vielen anderen Moscheen wurde diese jedoch nicht zerstört, sondern als christliche Kirche genutzt. Trotz erheblicher Widerstände aus der Bevölkerung wurde dann aber im Jahre 1523 von Bischof Manrique in der Moschee eine Kathedrale erbaut. Für diesen baulichen Eingriff wurden 63 der insgesamt 856 Säulen entfernt. Noch heute ragt mächtige Kathedrale aus der Moschee hervor. Der Bau reichte vom 16. in das 17. Jahrhundert und vereint sämtliche damalige Baustile.



Die Altstadt Cordobas
Natürlich hat Cordoba mehr zu bieten, als wunderschöne, blumenbestückte Patios im Mai und einer großartigen Moschee. Das Touristenbüro befindet sich unmittelbar neben der Moschee und dort können Sie sich als Besucher einen Stadtplan geben lassen. Durch Cordoba fließt der Fluss Guadalquivir. Es gibt eine Festung hinter der Moschee mit deutschsprachigen Audioführungen. Ein Triumphbogen aus dem 16.Jh, der Erzbischöfliche Palast, dem Alcázar aus dem 14.Jh und der von Arabern erbauten Stadtmauer führt ein kleiner Rundgang hin zur Altstadt. Wir zur damaligen Zeit üblich, so gibt es auch hier in Cordoba ein Judenviertel. Die Besonderheit hier ist, die einzige erhaltene Synagoge Andalusiens.
Das touristische Zentrum der Altstadt ist sehr belebt und eine Vielzahl von Bars, Tabernas und Restaurants laden zum Verweilen ein und bieten typische andalusische Tapas, an denen man als Mitteleuropäer doch nur schlecht vorbei gehen kann. Der regionale Wein ist der Montilla-Moriles, ein Weißwein. Empfohlene Restaurants für ein etwas ausgedehnteres Essen sind das Casa Pepe de la Judería /Calle Romero), El Churrasco (gleiche Straße, etwas weiter hinten) oder El Caballo Rojo (Calle Herreros).

 


Weiterführende links über Cordoba

www.cordoba.es (Rathaus Cordoba mit aktuellen Empfehlungen, nur auf spanisch)

www.turiscordoba.es (Tourismusseite von Cordoba, in engl., span, franz. mit vielen Führern und Empfehlungen)

Hotels in Cordoba

Historische Zentrum von Cordoba - Seite der UNESCO

                     

 

Mehr zu Alhambra finden Sie HIER

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