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Hausbesitz in Spanien

Ich möchte hier keineswegs die rechtlichen Details durchleuchten, auch keinen soooo wichtigen 10 Punkte Plan veröffentlichen, sondern einfach meine Erfahrung weitergeben, die ich im Laufe der Jahre hier in Spanien mit Immobilienbesitz, Hauskauf, Käufern, Verkäufern, Immobilienmaklern und Anwälten gemacht habe. Da ich sehr gute Kontakte zu verschiedenen Immobilienmaklern habe und mir fast jede Sendung im deutschen TV über den "grausamen" Markt angesehen habe, möchte ich hier meine Perspektive erläutern.

In einer Vielzahl von Sendungen wurde bei Tests berichtet wie schlecht die Immobilienmakler in Spanien vorgehen. Man hat Besichtigungen durchgeführt und anschließend z.B. die angegebenen m2 nachgemessen. Dann fehlten irgendwo m2 und es wurde zu einen riesigen Betrug aufgebauscht. Aber liebe deutschen Fernsehmacher, ihr befandet Euch zu diesem Zeitpunkt in Spanien, wenn Ihr deutsche Grundregeln, Gesetzte, Vorgehensweise und Mentalität sucht, dann sucht doch einfach in Deutschland. Man muss bei der ganzen Geschichte 3-4 Perspektiven berücksichtigen

Zuerst zum Käufer. Sie wollen eine Immobilie in Spanien erwerben. Schön- Ich kann dazu gratulieren. Wenn Sie den Entschluss gefasst haben, sehen Sie sich doch im Internet um (wenn Sie diese Zeilen lesen haben Sie ja einen Bezug dazu) und besorgen Sie sich entsprechende Literatur. Ich persönlich habe meinen Grundsatz - je teurer die Anzeige ist, desto mehr verdient der Makler (aber das ist mein pers. Standpunkt), was aber nicht heissen soll, dass er schlechte Arbeit leistet. Schließlich kann es auch große Anzeige - viele Kunden - viel Erfahrung bedeuten. Wissen sollten Sie, Sie brauchen keine Infos 1 Jahr (oder länger) vorher einzuholen, denn der Markt in Spanien ist so schnelllebig, dass Sie enttäuscht sind, wenn die Immobilie nicht mehr da ist, wenn die Preise plötzlich gestiegen sind usw. Also Infos erst anfordern, wenn man wirklich kaufen möchte. Vorher kann man einfach beobachten. Ein guter Zeitpunkt sich langsam intensiv von Maklern informieren zu lassen ist z.B. 3 bis max.6 Monate vor einer geplanten Reise. Sie sollten in jedem Fall über 10% des Kaufpreises sofort verfügen können, damit Sie sich Ihre Immobilie per Vertrag sichern können. Für den Fall das was schief geht, muss der Verkäufer dann das Doppelte zurückzahlen. Die m2 - ja das ist ein Thema. Treppenhäuser, Terrassen, Dachschrägen, die ganzen so wichtigen Berechnungsgrundlagen können Sie hier vergessen. Natürlich sollte das Haus /Wohnung etwa in den angegebenen m2 übereinstimmen, aber die gesetzliche Grundlage sieht hier anders aus. In Spanien zählt die konstruierte Fläche. Diese wird bei Häusern durchaus schon mal außen gemessen, ob Treppen oder Kaminschächte dazwischen liegen ist nicht wesentlich. Sie sollten das sie interessierende Haus aber eigentlich auch nach anderen Werten aussuchen. Preis, Anzahl der Schlafzimmer, Anzahl der Bäder, baulicher Zustand und Lage. Wenn Sie Ihr ideales Haus gefunden haben und es hat z.B. eine Fläche laut Makler (der bekommt die Zahlen übrigens vom Verkäufer genannt und stellt kein eigenes Aufmass her) von 150 m2, und Sie messen nach und es sind nur 140m2, was dann. Deshalb handelt man kein Preis runter. Sie können unabhängig davon natürlich immer ein Angebot machen, manche Verkäufer lassen mit sich handeln, andere nicht. Aber wird das Haus wegen der fehlenden m2 schlechter oder anders??? Es war doch gerade noch so ideal. Oder Sie messen nach und es sind 170m2, wollen Sie dann mehr zahlen??

Wissen sollten Sie, dass in den angegebenen m2 fast immer auch überdachte Terrassen, Aufgänge, Abstellräume usw. mit einbezogen werden. Deutsche Makler an der Küste haben sich auf die deutsche Mentalität häufig eingestellt und schreiben die konstruierte Fläche und nicht Wohnfläche. Im Hinterland dagegen wird oft einfach nur das Haus aussen gemessen, die daraus entstehende m2 Zahl wird mit den Etagen multipliziert. Speziell im Hinterland sind Anbauten sehr häufig offiziell in keinem Papier erwähnt, da man so Steuern sparen kann. Wenn Sie ein Haus kaufen möchten und in den Papieren wesentlich zu wenig m2 angegeben sind, sollten Sie in Ruhe darüber nachdenken, sich mit Ihrem Anwalt und auch mit dem Makler unterhalten. Hier möchte ich zu Maklern raten, die Erfahrung mit dem Hinterland haben und nicht nur ein einzelnes Objekt anbieten. Bei Anwälten ist es ähnlich.

Wissen sollten Sie auch, dass ein gepflegter Garten z.B. viel Arbeit macht in Spanien. Man verursacht Mengenweise Abfall, ist man nicht da, benötigt man einen Gärtner. Ich bin mir sicher, Sie haben noch nie so schnell wachsendes Unkraut gesehen, Hecken verschneiden ist ein Dauerthema, Palmen müssen beschnitten werden und Rasen wächst im Süden prinzipiell nur mit intensiver und regelmäßiger Bewässerung ... Ein Pool muss ebenfalls regelmäßig gereinigt und gepflegt werden, wenn man es selber nicht kann (ist erlernbar), dann braucht man auch dafür jemanden. Pools und Gärten in Gemeinschaftsanlagen werden von Profis versorgt und man bezahlt anteilig.

Aufgrund der aktuellen Krise, die in Spanien weitaus heftiger zugeschlagen hat als in Deutschland, sind auch die Immobilienpreise erheblich gefallen. Das bedeutet noch nicht, dass man die Luxusvillen mit Meerblick nun zum Schnäppchenpreis bekommt, aber viele Verkäufer haben die Preise in den letzten Monaten erheblich gesenkt. Vergleicht man die Preise mit deutschen Häuern, kommt man wohl nach wie vor in Deutschland billiger weg. Aber man ist eben nicht am Mittelmeer, hat keinen Sonnengarantie und keine Minusgrade im Winter. Die Besessenheit der Deutschen nach einem perfekten Bau, wird hier recht schnell relativiert. Entweder sie suchen sich einen deutschen Verkäufer, der eine ähnliche Einstellung zur Qualität hat, oder aber sie passen sich Spanien an. Immerhin möchten Sie ein Haus im Ausland kaufen, es wäre also durchaus nahe liegend auch die Umstände dort zu akzeptieren. Übrigens ist es ein schlechtes Argument, wenn sie feststellen, dass es irgendwo zum Fenster reinzieht und sie deshalb den Preis senken wollen. Diese Argumentationen sind typisch Deutsch und bringen außer Kopfschütteln wenig ein. Überlegen Sie für sich, was sie alles am Haus ändern müssten, was das kostet und was sie sich leisten können. Heutzutage lässt fast jeder mit sich handeln, insofern spielt es keine Rolle ob es um ein undichtes Fenster, eine alte Küche oder aber lockere Fliesen geht. Die Preise von Stadthäuser werden sehr oft von Ausländern übrigens häufig unterschätzt. Auch ist die Größe und die Ausstattung durchaus eine Gedanke wert. Immerhin ist man da integriert, kann jederzeit die Tür zuschließen und zur Familie fahren und braucht weder einen Gärtner, noch hat man Ärger mit dem Pool.

 

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